Spekulanten stoppen!

 

In Flensburg regiert eine Spekulantenmafia. Wir haben den Kailagerschuppen nicht erhalten können und statt dessen steht da die Scheußlichkeit des „Klarschiff“-Gebäudes, das niemand braucht und immer noch zu einem großen Teil leer steht. Die Spekulanten haben durch die Erstellung des Gebäudes ihren Profit eingesackt. Die Sparer, denen man mit Hoffnung auf Mieteinnahmen das Geld abgeluchst hat, haben durch den Leerstand den Verlust. Die Bürger haben das Nachsehen, der Blick vom Lautrupsbach auf den Hafen ist verschandelt.

Die „Luftschloßfabrik“ ist auch bereits geräumt worden.

Dann soll wenigstens das Hafenwerk bleiben als ein letzter Stopper vor weiterer Verschandelung des Ostufers mit Bauruinen, die niemand braucht außer maßlos gierigen Profitgeiern.

Wir unterstützen die Petition des Hafenwerks und fordern auf, diese zu unterzeichnen.

https://www.openpetition.de/petition/online/werkstatt-statt-leerstand-hafenwerk-bleibt

Bei der Wintergast-Ausstellung können die Gäste sehen, was kreative Menschen so herstellen können, wenn wir ihnen den Freiraum dazu erhalten.

Öffnungszeiten:
23.11.2018 14 – 19 Uhr
24.11.2018 11 – 18 Uhr
25.11.2018 11 – 18 Uhr

Einzelveranstaltung:
24.11.2018 19 Uhr Konzert mit The Wooodys

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26. Juni 2018 Offenes Kriegsatelier in Jagel

Mit Pinsel, Farbe, Hammer, Nagel

gegen Drohnentod aus Jagel

Offenes Kriegs-Atelier in Jagel

Dienstag, 26. Juni 2018,

in der Zeit zwischen 6.00 und 17.58 Uhr

Die Soldatinnen und Soldaten vom Tornado- und Drohnenstandort der Bundeswehr in Jagel in Schleswig-Holstein führen mit Großdrohnen und ECR-Tornados Krieg in Afghanistan, Irak, Syrien und Mali. Seit Sommer 2015 treffen sich in Jagel in etwa monatlichem Abstand Menschen, um gegen die Kriegsführung  zu protestieren. Am 26. Juni findet ein „Offenes Kriegsatelier“ als Protest gegen die Kriegsführung der Bundeswehr statt. Dazu sind alle eingeladen, die ihre kreativen Fähigkeiten vor den Toren des Standortes einsetzen wollen.

Wir wollen die Zerstörung, die durch die Beteiligung Jageler Bundeswehr-Tornados in Syrien und Irak und durch militärische Drohnen in Mali und Afghanistan angerichtet werden, bereits hier vor Ort behindern, in dem wir den Drohnen- und Tornadostandort Jagel für einige Zeit blockieren.

 

 

Die gewaltige Militäranlage soll auf die Produzenten einwirken und zu kreativem Protest gegen den Krieg einladen. Es werden unter freiem Himmel Werke entstehen, die dann vielleicht auch bei späteren Mahnwachen und Protestaktionen wiederverwendet werden können. Durch das Herstellen dieser Werke, das Aufstellen der Staffeleien und der für die kreative Arbeit verwendeten Materialien sollen viele Zufahrten zum Drohnen- und Tornadostandort blockiert werden. Vor jedem „Tor zum Tod“ sollen ein oder mehrere Kunstschaffende und deren Helfer kreativ tätig werden. Professionelle Künstler haben hierzu bereits zugesagt, auch Anfänger zu künstlerischem Schaffen anleiten zu können.

Menschen, die Spaß daran haben, sich kreativ zu betätigen, werden gebeten, sich zu dieser Aktion möglichst vorher anzumelden, damit wir den Einsatz vor den verschiedenen Toren koordinieren können. Das Jageler Offene Kriegsatelier ist nach Versammlungsfreiheitsgesetz und dem Grundgesetzartikel zur Freiheit der Kunst völlig legal angemeldet, so dass eine Illegalisierung oder gar eine polizeiliche Räumung nicht zu erwarten ist. Sollte es an diesem Frühsommertag regnen, können Gartenpavillone aufgestellt werden. Stromversorgung für Elektrowerkzeug ist nicht vorhanden, aber Akkuwerkzeuge können natürlich genutzt werden. Da die Teilnehmer*innen selbst am besten wissen, welche Materialien benötigt werden, gehen wir von Selbstversorgung aus, nach Absprache könnten wir bei Beschaffung und Transport helfen und Mitfahrgelegenheiten organisieren.

Anmeldungen bitte an: flensburg@bundeswehrabschaffen.de

DFG-VK Flensburg c/o Ralf Cüppers, Mühlenholz 28 A, 24943 Flensburg

Die hier veröffentlichten Bilder entstanden beim Offenen Kriegsatelier auf den Donaubrücken, einer gewaltfreien Aktion im Jugoslawien-Krieg, mit der serbische Künstler die Zerstörung dieser Brücken durch Jageler (und damals Eggebeker) Bundeswehr-Tornados und amerikanische Bomber effektiv verhindert haben.