Frieden schaffen geht nur ohne Waffen

Die nächste Mahnwache gegen den Krieg findet am Freitag, 15. Juli 2022 ab 11.00 Uhr auf dem Südermarkt statt. Sie richtet sich auch gegen die aktuellen Bestrebungen der Bundesregierung, Deutschland in den Krieg mit hineinzuziehen. Das ist brandgefährlich, bdroht unser aller Überleben.

Der Bundesausschuß Friedensratschlag hat ein Positionspapier veröffentlicht: https://friedensratschlag.de/2022/06/baf-positionspapier-ukrainekrieg/

Die Ampelkinder von links nach rechts:
Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Christian Lindner

Dort sind Schritte zur Deeskalation und zum Frieden beschrieben und dort heißt es:

Von der Bundesregierung fordern wir:

  • Keine Waffenlieferungen, weder an die Ukraine noch in andere Länder
  • Ernsthaftes diplomatisches Engagement für eine Deeskalation – unilateral sowie in der EU und NATO
  • Keine Beteiligung an Wirtschaftsblockaden – Ausstieg aus dem Wirtschaftskrieg gegen Russland
  • Aufnahme von Flüchtenden und Desertierenden ungeachtet ihrer Herkunft
  • Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen (Dark Eagle) in Europa
  • Rückzug der Bundeswehr aus Osteuropa
  • Bemühungen um die Wiederaufnahme von umfassenden Rüstungs­kontrollverhandlungen – gemeinsame Sicherheit statt NATO
  • Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags, Abzug der Atom­waffen aus Deutschland, Ende der nuklearen Teilhabe
  • Statt horrender Summen für Waffen und Militär mehr Geld für Bildung, Gesundheit, Klima, internationale Entwicklung und ein solidarisches Sozialsystem

Es ist Zeit für eine radikale Kehrtwende.

siehe auch: https://www.jungewelt.de/artikel/429276.krieg-endlich-verhandeln.html?sstr=Friedensratschlag

Mit dem Tag, den der verbrecherische Krieg in der Ukraine andauert, sterben noch mehr Menschen.

Mit jeder zusätzlichen Kriegswaffe, die in die Ukraine geliefert wird, werden noch Menschen getötet.

Wir sind nicht bereit, uns mit dem verbrecherischen Krieg in der Ukraine abzufinden.

Eine Lösung des Konfliktes kann es nur auf dem Verhandlungswege geben.

Militärische Verteidigung ist Selbstzerstörung. Dieses wird an jedem Tag, um den der Krieg verlängert wird, immer aufs Neue bestätigt. Mit der Zustimmung des Bundestages zur Lieferung schwerer Waffen in das Kriegsgebiet läßt sich Deutschland in den Krieg noch weiter hineinziehen. Deutschland macht sich mitschuldig an noch mehr Kriegstoten.

Mit der Ausbildung von Soldaten beider Kriegsparteien machen deutsche Rüstungskonzerne Gewinne und tragen zur Verlängerung des Krieges und zu weiteren Toten und Zerstörungen bei.

Militärische Verteidigung ist Selbstvernichtung. Zu diesem Thema gibt es Ausstellungstafeln, die dann auf dem Südermarkt dabei sein werden.

Ausstellungstafeln auf dem Südermarkt

Wir bitten um rege Teilnahme.