Rheinmetall-Defence: Krieg und Leichen = Profit für die Reichen

Fotomontage von John Heartfield

Keine neuen Zähne für diese Hyäne

Mit dem Anstieg auf 17,7 Millionen hat die Anzahl der aus dem Ukraine-Krieg geflüchteten Menschen am 24.1.2023 ein neues All-Time-High erreicht. So ist es veröffentlicht auf https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1293762/umfrage/anzahl-der-kriegsfluechtlinge-aus-der-ukraine/

Mit dem Anstieg auf 229,50 EUR hat die Rheinmetall-Aktie am 26.1.2023 ein neues All-Time-High erreicht. Die Rheinmetall-Aktie befindet sich seit dem 21.12.2022 im langfristigen Aufwärtstrend und hat in diesem Zeitraum +24,91% an Wert gewonnen. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell +24,02%. So ist es veröffentlicht auf https://www.boerse.de/aktien/Rheinmetall-Aktie/DE0007030009

Bei der Grafik sind beide Anstiege so übereinandergelegt, damit der Zeitstrahl denselben Maßstab hat. Wir haben auf diesen Zusammenhang schon im April 2022 hingewiesen. Damals waren es etwa fünf Millionen Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine gflüchtet sind, jetzt sind es dreieinhalbmal so viele. Es sterben mehr Menschen in der Ukraine und Rheinmetall-Defence macht noch mehr Profit, wodurch die Aktienkurse noch weiter steigen bishin zum Allzeithoch.

Aber es wäre zu einfach, die Verantwortung für die durch deutsche Leopard-2-Panzer verursachten Kriegstoten nur den dummen Politikern und gewissenlosen, geldgeilen Rüstungskapitalisten zuzuschreiben. Das Lumpenproletariat, das für diese Firma die Drecksarbeit macht, ist auch mitverantwortlich. In Italien und Griechenland haben Arbeiter gestreikt, um Waffenlieferungen in das Kriegsgebiet zu verhindern. Deutschen Rüstungsarbeitern scheinen die Kriegstoten an ihrem Gewissen vorbei zu gehen, solange sie meinen, sie bekämen für Mordwaffenproduktion einen etwas höheren Stundenlohn als z. B. für die Produktion von landwirtschaftlichen Maschinen. Niemand ist gezwungen, Blutgeld zu verdienen und sich dafür sozial ächten zu lassen. Es gibt Fachkräftemangel und (gerade überprüft) mehrere offen ausgeschriebene Stellen im regionalen Landmaschinenbau auf z. B. https://jensen-gmbh.de/. Diese Firma hat schöne leuchtendorange Kettenfahrzeuge in ihrer Produktpalette, die für die für die Landschaftspflege nützlich sind und nicht zu dem Ziel gebaut werden, dass damit Menschen getötet werden.

Panzer kann man nicht essen, aber mit dem Geld dafür kann der Hunger auf der Welt beseitigt werden

Stoppt die betrügerischen Energiekonzerne

Die Ölpreise sind heute, (16.6.2022) „angesichts der trüben Stimmung an den Finanzmärkten“ gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 117,68 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 66 Cent auf 114,69 Dollar.

Das behauptet jedenfalls Börse-online.

https://www.boerse-online.de/nachrichten/rohstoffe/oelpreise-geben-nach-1031532698

Merken wir das an den Zapfsäulen? Offensichtlich nicht.

In den von der Kapitalistenklasse beherrschten Medien wird immer wieder behauptet, der steigende Kraftstoffpreis sei Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Ist das plausibel? Es ist die maßlose Gier der Energiekonzerne.

blaue Kurve Dieselpreis für Endverbraucher (Quelle statista.com), rote Kurve: Rohhölpreis auf dem Weltmarkt, Barrel = 157 Liter (Quelle: Börse-online). Die Zeitachsen sind angeglichen, stimmen aber nicht exakt überein, daher die unterschiedliche Beschriftung der Zeitachse. Als der Rohölpreis 2014 ebenfalls über 100 $ pro Barrel lag, stieg der Dieselpreis für den Endverbraucher nie über 1,40 €. /l Bei gleichem Rohölpreis 2022 stieg der Dieselpreis für den Endverbraucher bis über 2,25 €./l.

Zur Zeit des Syrienkrieges 2014 war der Weltmarktpreis für Rohöl ähnlich hoch wie heute 2022

Nur hatten die Mineralölkonzerne sich damals noch mit einer bescheideneren Profitrate zufriedengegeben. Die Differenz zwischen dem Einkaufspreis auf dem Weltmarkt und dem Preis an der Zapfsäule ist das, was die Energiekonzerne für sich einnehmen wollen. Und die ist jetzt höher als vor zehn Jahren.

Der Staat hat jetzt auf Steuereinnahmen verzichtet, um seine Bürger zu entlasten.

Der Staat hat nicht etwa den Extraprofit abgeschöpft, den die Kapitaleigner der Energiekonzerne die Bürger betrogen haben. Durch den Verzicht auf Mineralölsteuereinnahmen hat er den Energiekonzernen sogar ermöglicht, die Bürger noch mehr zu betrügen. Denn mit der Steuersenkung war keinesfalls die Verpflichtung verbunden, den Bürgern den „Tankrabatt“ weiterzugeben. Jedenfalls sind die deutschen Steuern auf den der EU vertraglich vereinbarten Mindeststeuersatz gesenkt worden. Kein anderes EU-Land darf die Mineralöle niedriger besteuern. Trotzdem ist der Kraftstoffpreis in Deutschland so hoch wie in kaum einem anderen Land.

Dieselpreis in Europäischen Länden mit Stand von Mai 2022

Nur Schweden (hier nicht abgebildet) ist noch teurer.

Dieselpreis in verschiedenen europäischen Ländern (Quelle: statista.com) Dunkelblau Dieselpreis einschließlich Steuern, Hellblau Dieselpreis ohne Steuern.

Hohe Kraftstoffpreise haben dazu geführt, in Kasachstan gingen die Bürger auf die Straße und der Ministerpräsident trat zurück. Im Frankreich gingen die „Gelbwesten“ auf die Straße. Nur die Deutschen verhalten sich wie geduldige Schafe und zahlen die maßlos überteuerten Kraftstoffpreise.

Wir Kommunisten fordern einen Energiepreisstopp und die Enteignung der Energiekonzerne. Es scheint so, als seien wir damit bisher die einzigen. Wenn man heute das Wort Energiepreisstopp in die Suchmaschine (metager.de) eingibt, werden viele lesenswerte Beiträge von DKP-Seiten angezeigt und dann noch eine aus Österreich. Für andere Parteien in Deutschland ist der Energiepreisstopp wohl noch kein Thema.

Mehr unter: www.energiepreisstopp-jetzt.de

Siehe auch: https://dkpflensburg.wordpress.com/2022/03/13/profitgier-der-fossilkonzerne-maslose-verteuerung-von-kraftstoffen/

Profitgier der Fossilkonzerne – maßlose Verteuerung von Kraftstoffen

Ähnlich wie die Corona-Pandemie als Vorwand genommen wurde, aus Steuermitteln den Konzernen 600 Milliarden Euro „Spielgeld“ für die Aktienmärkte zur Verfügung zu stellen, dient jetzt der Ukraine-Krieg als Vorwand zur Ausplünderung der arbeitenden Menschen. Die Fossilkonzerne haben die Energiepreise maßlos verteuert, angeblich sei dies der vermehrten Nachfrage geschuldet. Da steige eben der Preis.

In Dänemark ist der Preisanstieg für Kraftstoffe nicht so extrem wie in Deutschland

Ist das glaubhaft? Selbstverständlich ist ein Krieg auch eine gewaltige Ernergieverschwendung. Ein Kriegsflugzeug verbrennt in einem Einsatzflug mehr Kraftstoff als ein Berufspendler in seinemganzen Arbeitsleben. Nur dass die westlichen Fossilkonzerne den Kraftstoff für den russischen Angriff auf die Ukraine lieferten und deshalb bei uns der Kraftstoff knapp wird, wird niemand angesichts des Russlandboykotts ernathaft behaupten wollen. Russland ist selbst ein Ölförderland und wird den Kraftstoff für die Kriegführung kaum von westlichen Konzernen kaufen wollen. Und trotz der westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland hat die russische Seite ihre Energielieferungen nach Europa bislang nicht gestoppt. Russland würde nicht „mit gleicher Münze zurückzahlen“, wenn westliche Länder Sanktionen verhängen.

Das die gesellschaftlich notwendige durchschnittliche Arbeitszeit für die Förderung und Raffinerie von Erdöl sich auf einen Schlag um das eineinhalbfache verlängert wurde, ist auch nicht glaubhaft. Es handelt sich also um einen reinen Mitnahmeeffekt der Konzerne. Das, was die Kunden mehr bezahlen sollen, kommt auch nicht dem Staatshaushalt zu Gute. Es ist keine Ökosteuer zur Finanzierung der Energiewende. Es landet in den Taschen der Aktionäre der Fossilkonzerne, deren Börsenwert weiter steigt.

Die Deutschen lassen es mit sich machen. In Kasachstan hat die Erhöhung der Kraftstoffpreise zu Massendemonstrationen und dem erzwungenen Rücktritt des Ministerpräsidenten geführt, in Frankreich demonstrierten die Gelbwesten. Hier regt sich kaum Protest.

In einem Rechtstaat müßte nun der § 291 StGB zur Anwendung kommen, der da lautet: Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermögen oder die erhebliche Willensschwäche eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich …. für eine sonstige Leistung … Vermögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter …. die Tat gewerbsmäßig begeht,“

Dass es sich bei den derzeitigen Kraftstoffpreisen um Wucher handelt, kann man leicht beim Blick über die nördliche Landesgerenze sehen. Während an diesem Wochenende hier der Dieselpreis 2,28 Euro bis 2,30 Euro kostet, war der Preis in Dänemark 13,89 Kronen, umgerechnet 1,87 Euro. Vor dem Ukraine Krieg gab es keinen Preísunterschied, jetzt ist er mehr als 40 Cent pro Liter. Die dänischen Fossilkonzerne machen dabei auch ihren Profit, aber die Profitgier südlich der Grenze scheint grenzenlos.

Schon vor dem Krieg hat die DKP die Energiepreisstopp-Kampagne initiiert. Unterschreiben und weitere Informationen unter www.energiepreisstopp-jetzt.de

Die Profitgier der Fossilkonzerne verteuert den Kraftstoff

Es ist nicht die CO2-Steuer, sondern die Profitgier

Kapitalismus stürzen: Demonstration in Flensburg, Rathausstraße
Dieselpreiserhöhungen 2021

Von September bis November 2020 kostete der Liter Diesel konstant 1,05 Euro. In der Zeit beschloss die Bundesregierung, daß es auf einen Liter Diesel ab 1.1.2021 eine zusätzliche Steuer von sieben Cent pro Liter geben soll. Da gab es schon im Dezember einen Anstieg auf durchschnittlich 1,10 Euro, kurz vor Jahresschluss konnte man aber auch noch für 99 Cent tanken. Heute am 25. Januar 2022 kostet der Liter von 1,59 Euro (Rostock) bis 1,74 Euro (Trier). In diesem Preis sind auch die sieben Cent Steuererhöhung enthalten, die zum Januar 2021 beschlossen worden sind.

Auch Heizöl verteuerte sich im Schnitt um 57 Prozent. Weitere Steigerungen sind angekündigt. Gleichzeitig werden auch Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs teurer. Das macht vor allem Familien mit geringen Löhnen zu schaffen. Aber auch „Besserverdienende“ bekommen zunehmend Probleme und müssen den Gürtel immer enger schnallen. Energiekonzerne verdienen sich eine goldene Nase.

Von der Preiserhöhung des letzten Jahres bekommt der Staat durch die Steuererhöhung von sieben Cent pro Liter gerade einmal ein Achtel, die er für Klimaschutzaufgaben einsetzen könnte. Da diese Steuer nicht zweckgebunden ist, könnte er sie auch anders verwenden, etwa für klimaschädliche neue Kriegsflugzeuge.

Kursanstieg Chevron www.lynxbroker.de

Aber sieben Achtel der Preiserhöhung gehen an die fossilen Energiekonzerne, die Ausbeuterklasse der Aktienbesitzer. Der Preis für die Aktie des Ölkonzernes Chevron innerhalb des letzten Jahres um 45,86% gestiegen. Die Größenordnung entspricht der Energiepreiserhöhung, die die Kleinverbraucher zahlen. Großverbraucher kommen durch Mengenrabatte etwas günstiger weg.

Ein Berufstätiger fährt durchschnittlich 34 km pro Arbeitstag zu seiner Arbeitsstätte hin und zurück, etwa 100 km an drei Tagen. In einem Arbeitsmonat braucht er für 700 km etwa 35 Liter Diesel, wenn er sparsam fährt. Dafür gibt er jetzt in einem Jahr über 200 Euro mehr aus. Die Kilometerpauschale ist unverändert 0,3 Euro/km für den einfachen Weg von 17 km.

Zu den Forderungen der Kommunisten gehören auch das Verbot von Strom- und Gassperren. Energieversorgung und Mobilität sind Grundrechte. Sie müssen für alle bezahlbar sein und gehören in öffentliche Hand und unter demokratische Kontrolle. Als Sofortmaßnahme fordert die DKP einen gesetzlichen Preisstopp für jede Form von Energie für private Haushalte und kleine Unternehmen und Soforthilfen für arme Familien!

Deswegen hat die DKP die Energiepreisstopp-Kampagne initiiert. Unterschreiben und weitere Informationen unter www.energiepreisstopp-jetzt.de

„System Change“ statt „Climate change“!

Vortrag mit Diskussion von/mit Dr. Tina Sanders  –  Umwelt-Mikrobiologin aus Hamburg

​Montag, den 31.01.2022 um 18:30 Uhr

Online-Veranstaltung der DKP-Schleswig-Holstein

Bitte jetzt anmelden!  (für den Zugangslink) unter schleswig-holstein@dkp.de

Die Erde brennt, taut, trocknet aus und wird überflutet. Auf allen Erdteilen sind die Folgen des menschengemachten Klimawandels zu sehen. In der Antarktis droht gerade ein Gletscher in den Ozean abzubrechen; die Folge wird ein Anstieg des Meeresspiegels von mehr als 65 cm sein. In vielen Teilen der Welt nehmen Wald- und Moorbrände zu, Überschwemmungen nach Starkregenereignissen stehen auf der Tagesordnung. Die Lebensgrundlage der Menschen im globalen Süden ist akut bedroht, und folgen des Klimawandels sind jetzt schon ein Hauptgrund für Krieg und Flucht.

Verursacher des Klimawandels ist der immense Ausstoß an Treibhausgasen vor allem durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wir Kohle, Öl und Gas. Hauptverursacher dieser Emissionen sind die Energiekonzerne und die Länder der westlichen Welt.  Und sie wissen es ganz genau. Es ist Ihnen klar, dass sie ihre Energieversorgung und Wirtschaften „nachhaltiger“ und „grüner“ gestalten müssen, um langfristig das Überleben der Menschheit zu sichern. Die Profite der eigenen Konzerne sollen dabei nicht angetastet werden. Soll doch die Konkurrenz dafür zahlen, zum Beispiel die Chinesen. Oder besser noch die arbeitenden Menschen, die eh schon ihren Profit erwirtschaften.

Aktuell steigen Preise für Energie und Lebensmittel rapide an, als Grund werden die brüchigen Lieferketten genannt, die durch die Pandemie entstanden sind. Das kommt den Konzernen zu Gute und spült noch mehr Geld in die Taschen von wenigen Superreichen.  Die Regierungen und die Zentralbanken leiten keine Maßnahmen gegen die Inflation ein, denn das würde die Profite schmälern. Ob Menschen am Ende des Monats entscheiden müssen, ob die frieren oder hungern, ist ihnen egal.

Was bleibt uns zu tun?

  • Die Profiteure des Energiemarktes los werden. Enteignung der Energiekonzerne
  • Konzepte entwickeln, wie wir die Emissionen radikal runterfahren können

Mittel dabei sind Solidarität und Internationale Zusammenarbeit! Eben ein internationaler system change!

Profitgier gefährdet Ihre Gesundheit und kann zu Todesfällen führen

Die Tagesschau brachte am 9.1. eine Meldung über die Unzuverlässigkeit der Corona-Antigen- Schnelltests. https://www.tagesschau.de/inland/corona-schnelltests-zuverlaessigkeit-101.html

Diese war wenig konkret und daher nichtssagend. Sie war allenfalls geeignet, noch mehr zu verunsichern. Immerhin war dort ein Link zu einer Studie des Paul Ehrlich Instituts versteckt, die zwar „schwer zu verstehen, sei, kritisiert Verbraucherschützer Weinberg. „Die Untersuchungsergebnisse sind nicht so verständlich, dass der Verbraucher oder die Verbraucherin sofort sehen kann, was taugt der Test, den ich gerade in der Hand habe.“ Manche Tests seien außerdem unter anderem Namen auf dem Markt und dann nicht auf der Liste zu finden.

Die Studie ist nicht schlecht gemacht. Die Methode ist offengelegt und zumindest für Fachleute nachvollziehbar.Sie ist daher gar nicht so schwer zu verstehen. Sollte der Hinweis die Menschen davon abhalten den Link https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/evaluierung-sensitivitaet-sars-cov-2-antigentests.pdf?__blob=publicationFile&v=69 anzuklicken und selbst nachzusehen? Die besondere Stärke ist ein umfangreiches Tabellenwerk, das hier als Kopie wiedergegeben wird für den Fall, daß der Beitrag vom Paul Ehrlich Institut wieder aus dem Netz genommen wird. Es muss nicht von jedem vollständig gelesen werden. Reicht aus, den Test, der gerade benutzt wird, aus der alphabetischen Liste der Hersteller herauszusuchen, sich dann die Prozentzahl der sechsten Spalte herauszusuchen, und dann ist klar, wie sicher eine sehr hohe Viruslast erkannt wird, die geeignet ist, andere anzustecken oder selber davon krank zu werden. Ansonsten runterscrollen und nach den Tabellen weiterlesen.

Quelle: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/evaluierung-sensitivitaet-sars-cov-2-antigentests.pdf?__blob=publicationFile&v=69 , dort Tabelle 1

Interessanter ist die nächste Tabelle, die die offensichtlich ungeeigneten Tests auflistet. Hier sind die Profitgeier aufgeführt, die falsche Sicherheit mit einem falsch negativem Testergebnis verkaufen ohne Rücksicht darauf, daß dieses die Gesundheit gefährdet und Menschenleben kosten kann. Erstaunlich ist, dort sind mehrere Corona-Antigentests aufgeführt, die eine Sensitivität von 0% haben. Damit wird kein einziger Infizierter erkannt. Null Prozent sind nur dann erreichbar, wenn in diesem Test kein einziger reagierender Bestandteil vorhanden ist, so als ob alle teuren Reagenzien durch billiges Leitungswasser ersetzt wären. Eine solch betrügerische Gewissenlosigkeit eines Produktfälschers oder gar des kapitalistischen Unternehmers selbst ist eine Bestätigung des alten Karl Marx, der den britischen Gewerkschafter Thomas Joseph Dunning wie folgt übersetzte:

Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. 10 Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“ http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_741.htm#Kap_24_4 dort Fußnote 250

Quelle: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/evaluierung-sensitivitaet-sars-cov-2-antigentests.pdf?__blob=publicationFile&v=69 , dort Tabelle 2

Nun müssen Bejing Savant Biotechnology Co, Essa Commerce Bilisin, Hangzhou Fantest, Hangzhou Sing Clean, Joinstar, LiClear Biotech, Lionex, Shan Dong Think Labor und Unioninvest, die unter Fantasienamen ihre Null Prozent Reagenzien profitgeil vertreiben, den Galgen nicht fürchten und wir Kommunisten sind grundsätzlich gegen die Todesstrafe. Aber es ist doch erstaunlich, diese Veröffentlichung des Paul Ehrlich Institutes, die auch von jedem Staatsanwalt und jedem Polizisten, der das Legalitätsprinzip vertritt, gelesen und zur Kenntnis genommen werden konnte, hatte bisher keinerlei Konsequenzen. Eine Meldung der Tagesschau, die Veröffenlichung hatte Strafanzeigen gegen die offensichtlichen Betrüger, Razzien bei denen und deren deutschen Importeuren und Verkäufern dieser Nullnummern zur Folge, kam jedenfalls nicht. Das wäre doch wohl in einem Rechtsstaat zu erwarten, daß die betrügerische Gewissenlosigkeit eines Produktfälschers oder gar des kapitalistischen Unternehmers, der die Nullnummern hergestellt, importiert und hierzulande vertrieben hat, wirksam bestraft wird. Unter dem Namen Huangzhou werden auch gute Antigentests mit einer Sensitivität von 100% verkauft. Da ist die Nullnummer Huangzhou Fantast schon besonders perfide.

Alle auf der Tabelle 2 aufgeführten unsicheren Antigentests dürfen nicht mehr verwendet und müssen unverzüglich beschlagnahmt und vernichtet werden.

Die „Halbwertszeit“ der mRNA-Impfung beträgt nur drei Monate, eigene Grafik erstellt nach den Zahlen von https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3949410

Daß einige Impfstoffhersteller auch nicht besser sind, entschuldigt den Antigentestskandal nicht. Die nur dreimonatige „Halbwertszeit“ des mRNA Impfstoffes scheint jedenfalls nicht in betrügerischer Absicht produziert worden sein. Da wollten die Hersteller besonders schnell sein und sie haben dieses Rennen gewonnen, aber dafür miese Qualität geliefert. Die war aber erst nach der Notfallzulassung eindeutig erkennbar, etwa ein halbes Jahr nachdem eine Vielzahl von Menschen diesen Stoff bereits injiziert bekommen haben. Hier besteht das Verbrechen der kapitalistischen Profitgeier darin, daß auf die im Biontechpfizerland hohen Inzidenzen nicht reagiert wird, dieser Impfstoff eingestampft wird und statt dessen die Impfstoffe aus den Ländern eingekauft werden, deren Inzidenzen trotz Omikron-Variante im nicht roten Bereich liegen. Durch Omikron hat sich die aktuelle Karte aus https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/ verfärbt. Kuba, Nikaragua und Venezuela stehen besser da als die Länder drumherum, China und Iran sind immer noch grün und Indien hat ein Zehntel der Inzidenz der Biontechpfizerländer, hat aber in der Impfquote aufgeholt. Die Impfstoffe aus Indien, China und Kuba sollten auch hier zur Verfügung stehen. Vergleiche: https://dkpflensburg.wordpress.com/2022/01/04/verkaufte-hoffnung/

Quelle: https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/

Profitgier tötet

Demonstration der Reinigungskräfte der IG BAU vor dem Kieler Landtag

Ein IG Bau Kollege teilte mit, er putze 90 Pflegezimmer in einer Sechsstundenschicht „auf Sicht“, d. h. nur der sichtbare Fleck wird beseitigt, aber nicht mehr der ganze Fußboden gefeudelt. So etwas kann man privat bei sich zu Hause machen, dann am eigenen Dreck kann man sich nicht anstecken. Das geht aber nicht in einem Pflegezimmer. Alles über 1,50 m Höhe wird im Krankenhaus gar nicht mehr geputzt. Profitgier der Krankenhausbetreiber tötet Menschen durch Krankenhausinfektionen, Corona ist nur eine davon. Die vom Robert-Koch-Institut ermittelte Zahl der im Krankenhaus erworbenen Infektionen in Deutschland liegt bei 400.000 bis 600.000 pro Jahr und damit im Bereich vorheriger Hochrechnungen. Die Zahl der Todesfälle kann durch die weiterentwickelte Methodik verlässlicher erfasst werden und liegt jetzt bei 10.000 bis 20.000. pro Jahr. So brachte die Flensborg Avis einen ausführlichen Beitrag darüber, daß der SSW-Landesvorsitzende Flemming Meyer an Corona erkrankt sei, nachdem seine Frau aus einem anderen Grund im Krankenhaus war und dort mit einem Coronaüberträger ins selbe Zimmer gelegt wurde, als ob es keine Hygieneregeln gäbe und keine Corona-Schnelltests. Nein, nicht das Coronavirus ist „schuld“ an Flemmings Erkrankung, sondern die Profitgier der Flensburger Krankenhausträger!

Wer profitiert vom Bahnhofswald?

Rettet den Bahnhofswald

– eine der letzten grünen Lungen in unserer Stadt

Vom Bahnhofswald profitieren alle Menschen in Flensburg. Vom Bahnhofswald profitieren Vögel, Säugetiere, Insekten, die hier mitten in der Stadt ihr Zuhause haben.

Feldahorn – jedes Kilogramm seines Holzes und Laubes entnimmt 1,6 kg Kohlendioxid aus der Atmosphäre

Er spendet mit seinem alten Baumbestand Sauerstoff und sorgt für ein gutes Klima in der Stadt. Der alte Baumbestand ist eine CO2-Senke, Bäume nehmen CO2 auf und wirken somit dem Klimawandel entgegen. Jede Abholzung von Wald treibt den Klimawandel voran, das gilt nicht nur für die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien sondern auch für die des Waldes in Flensburg.

Die tiefen Wurzeln der alten Bäume halten den Hang, speichern das Regenwasser und verhindern Bodenerosion. Dadurch bewahren sie die angrenzenden Häuser in der Schleswiger Straße vor Schäden und Erdrutsch und die Schleswiger Straße kann sogar von schweren Bussen und LKWs befahren werden, ohne daß die Straße den Hang hinunter abrutscht. Die Stadtväter haben sich etwas dabei gedacht, die Bäume an dem Steilhang zu bewahren. Bäume an Hängen abzuholzen führt immer zur Erosion, nicht nur an Skipisten im Gebirge, sondern auch bei uns in Flensburg.

Weide – jedes Kilogramm ihres Holzes und Laubes entnimmt 1,6 kg Kohlendioxid aus der Atmosphäre

Der Bahnhofswald stellt alles umsonst zur Verfügung: zum Wohle der Menschen, der Tiere und der Umwelt.

Wer profitiert von einem Hotelprojekt, für das der Bahnhofswald abgeholzt werden soll?

  • Zunächst einmal ein „Investor“, der Kapital von Sparern einsammelt, in dem er den Sparern verspricht, ihr Geld in diesem Projekt profitabel anzulegen. Wenn es keinen Profit gibt, haben die Sparer den Schaden, nicht der Investor, der die Prämien für die Geldanlage bekommt, unabhängig vom Profit. 
  • Dann derjenige, der die Planung für das Hotelprojekt übernimmt und den Bau organisiert und überwacht. Dann die Bauunternehmer, die das Hotelprojekt errichten. Wenn das Hotel nicht ausgelastet sein sollte, keinen Gewinn abwirft, sondern Verluste macht, dann haben der „Investor“, Planer und Bauunternehmer ihren Profit gemacht. Die Anteilseigner, oft sind es Kleinsparer, haben nicht nur keinen Gewinn sondern im schlimmsten Fall eine Nachschußpflicht.
  • Derjenige, der das Parkhaus betreibt, das zum Hotelprojekt gehört für das Parkgebühren bezahlt werden müssen. Immer dann, wenn kostenpflichtiger Parkraum geschaffen wird, werden von der Stadt Flensburg die dort  noch vorhandenen kostenfreien Parkflächen „rückgebaut“, um so das Bedürfnis, gebührenpflichtige Parkplätze in Anspruch zu nehmen, überhaupt erst zu schaffen.

Alle, die vom Hotelprojekt profitieren, sind nur daran interessiert, sich zu bereichern.

Der Bahnhofswald muss erhalten bleiben.

Bergahorn – jedes Kilogramm seines Holzes und Laubes entnimmt 1,6 kg Kohlendioxid aus der Atmosphäre

Der Bahnhofswald ist nur ein Beispiel für die völlig verfehlte Stadtverdichtungs- und Grünvernichtungspolitik der Flensburger Ratsversammlung

Das können Sie tun:

Seit  dem 21.02.20 steht die Amtliche Bekanntmachung für den Auslegungsbeschluss Bebauungsplan „Hauptpost“ Nr. 303 im Informationssystem der Stadt Flensburg:

Der Bahnhofswald muss erhalten bleiben.

Der Bahnhofswald ist nur ein Beispiel für die völlig verfehlte Stadtverdichtungs- und Grünvernichtungspolitik der Flensburger Ratsversammlung

Das können Sie tun:

Seit  dem 21.02.20 steht die Amtliche Bekanntmachung für den Auslegungsbeschluss Bebauungsplan „Hauptpost“ Nr. 303 im Informationssystem der Stadt Flensburg:

Zwischen dem 2.3. und dem 16.3. können Einwendungen gegen das Bauprojekt beim Technischen Rathaus abgegeben werden.

Mit jeder Einwendung können Bürger*innen der Stadt Flensburg zum Ausdruck bringen, dass sie die Abholzung des Bahnhofswaldes nicht akzeptieren.

Wir sollten denjenigen, deren einziges politisches Motiv es ist, die Profitgier von einigen wenigen zu befriedigen, keine Macht mehr in unserer Stadt geben und sie nicht mehr wählen.

Und der Kampf für den Erhalt des Bahnhofswaldes geht weiter, siehe

https://akopol.wordpress.com/2020/05/12/kundgebung-im-carlisle-park-teilnehmerinnen-fordern-erhalt-des-bahnhofswalds-und-eine-wende-in-flensburg/